Protestaktion gegen den #JMStV – Webseite für eine Stunde abschalten
onk3l | Dezember 4, 2010Dieser Blogartikel stammt im Original von Benjamin Stöcker!
Ahoi liebe Leser,
einige haben vielleicht schon mitbekommen, dass einige Blogs aufgrund des JMStV die Segel streichen wollen. Dabei ist das letzte Wort noch nicht gesprochen! Aufgrund des massiven Drucks wollen die Grünen in NRW noch einmal über ihre Zustimmung reden.
Für mich gilt es jetzt den öffentlichen Druck nicht auslaufen zu lassen sondern zu erhöhen. Gestern trat Frl. Smilla an mich heran mit der Idee, das man doch seine Webseite aus Protest eine Stunde abschalten könnte. Nicht nur ich fand diese Idee gut – sie entwickelte sich rasant.
Horst Klier hat uns sein bestehendes Javascript auf die schnelle angepasst und zur Verfügung gestellt, Septerra hatte das schöne Logo erstellt, ich danke!
Wer mitmachen möchte, der muss in seine Webseite nur folgenden Code integrieren:
<script type="text/javascript" src="http://piraten-mond.de/jmstvab18.js"></script>
Das kann man in Blogs zum Beispiel gut über die HTML Widgets erledigen. Die eigene Seite wird dann bei allen Surfern, die Javascript eingeschaltet haben – und das dürften die meisten sein – zwischen 17 und 18 Uhr folgendermaßen aussehen:
Diese Einblendung ist dauerhaft und nur mit der Abschaltung von Javascript zu umgehen. Ich hoffe, dass möglichst viele sich an der Aktion beteiligen – um so breiter sie angenommen wird um so höher wird der Druck auf die Abgeordneten in NRW und Berlin werden.
Wer noch Argumente braucht, warum der JMStV abzulehnen ist, der kann sich hier mit dem Inhalt und seinen Folgen befassen. Wer es gerne etwas polemischer mag wird hier glücklich.

Am 18. Dezember 2008 hat der Deutsche Bundestag die Einführung des Elektronischen Personalausweises beschlossen. Ab 1. November 2010 werden nur noch Elektronische Personalausweise ausgegeben. Im Gegensatz zu den aktuellen Personalausweisen haben diese das gleiche Format wie EC-Karten und speichern, ähnlich wie der Elektronische Reisepass, auf einem eingebauten RFID-Chip die Ausweisdaten des Inhabers inklusive dem biometrischen Ausweisfoto in digitaler Form. Auf freiwilliger Basis können auch die Fingerabdrücke des linken und rechten Zeigefingers gespeichert werden. Außerdem wird die sogenannte “eID-Funktion” neu eingeführt. Sie ermöglicht es, sich mit dem Personalausweis auch im Internet zu identifizieren. Mithilfe der Software Bürgerclient und eines speziellen Lesegeräts kann man sich nach Eingabe seiner sechsstelligen Ausweis-PIN gegenüber einem Unternehmen ausweisen. Das Unternehmen erhält dazu Zugriff auf bestimmte Ausweisdaten wie beispielsweise Name und Adresse.



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